Aerifizieren & Tiefen­lockern

Aerifizieren vs. Tiefenlockerung: Wann was notwendig ist

Einfache Aerifiziergeräte reichen für eine Lockerung des Bodens bis zu einer Tiefe von 8 bis 10 cm. Ist dies nicht ausreichend, kann eine Tiefenlockerung mit speziellen Geräten, die bis zu 20 cm tief arbeiten, die Durchlässigkeit verbessern und die Wurzelbildung fördern.

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Einfluss äußerer Faktoren und Pflegegeräte auf die Rasentragschicht

Äußere Einflüsse sowie der Einsatz von Pflegegeräten beeinflussen die Lagerungsdichte der Rasentragschicht erheblich. Besonders die Bodenbeanspruchung unter ungünstigen Witterungsbedingungen führt oft zu Verdichtungen im Substrat oder Bodenhorizont.

Bessere Belüftung durch Tiefenlockerung

Durch Tiefenlockerung kann Sauerstoff in den Boden eindringen, während Schadgase wie Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff und Methan entweichen können. Dies fördert die Gesundheit des Rasens.

Verdichtete Böden: Auswirkungen auf Wurzelwachstum und Rasendichte

In verdichteten Böden führen niedrige Sauerstoffgehalte (> 10 %) und hohe Kohlendioxidgehalte (> 5 %) häufig zu geringem Wurzelwachstum und einer nachlassenden Narbendichte des Rasens.

Durchführung von Tiefenlockerungsmaßnahmen: Wann und wie oft?

Tiefenlockerungsmaßnahmen sollten nach einer Überprüfung des Verdichtungsgrades mit einem Handpenetrometer durchgeführt werden. Je nach Bodenbeschaffenheit können diese Maßnahmen mehrmals jährlich notwendig sein.

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